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Heute gehe ich in Rente…

Heute, am 07. Januar 2017, habe ich wieder einmal Geburtstag. Wieder einmal, nun zum 65. Mal.

Für mich ist das ein absolut besonderer Geburtstag – eigentlich der wichtigste Geburtstag für mich überhaupt. Denn ich feiere diesmal, vorgegeben auch die aktuelle Rentenreform, meinen offiziellen Ausstieg aus dem Berufsleben und den Einstieg in das Rentnerdasein. Ab kommenden Monat beziehe ich Altersrente aus Österreich und wahrscheinlich mit 65 ein halb, als im Juli 2017, auch meine Altersrente aus Deutschland.

Was für ein Tag! Darauf habe ich mein ganzes Leben gewartet, endlich dem Joch der Arbeit zu entrinnen und nur noch das jetzt tun zu dürfen, was ich mein Leben lang immer schon wollte und nie durfte. Endlich werde ich nun Tag für Tag zu Hause sitzen, meine Frau bei der Hausarbeit beobachten, ein wenig herumnörgeln und meiner Frau endlich so richtig auf die Nerven gehen können, nun gemeinsam alle Nachmittags-Doku-Shows gemeinsam vor dem Fernseher genießen und vor lauter Langeweile überlegen, wie schön das Leben doch war, als ich mit meinen Kollegen auf der Arbeitsstelle den „blauen Montag“ so richtig gefeiert haben. Ich werde ab sofort alle Butterfahrten mit Produktpräsentation buchen – nur weit weg von zu Hause, auch wenn ich mit Wolldecken, Spezialmatratzen, Rheumakissen und Kaufvertrag für einen behindertengerechten Treppenlift zurückkomme. Ich werde nun schamlos und ohne rot zu werden alle Museumstickets zum Rentnertarif in Anspruch nehmen und auch sonst  den lieben langen Tag damit verbringen, wo es überall Senioren-Vergünstigungen gibt. Ich werde mir nun überlegen, mir eine Gehhilfe proforma zuzulegen, denn das macht Eindruck und verschafft mir im Reisebus immer den hochbegehrten Behindertensitz ganz vorne neben dem Fahrer. Außerdem nehmen so vor allem die jungen Leute mehr Rücksicht auf mich. Da der Friedhof direkt gegenüber ist, werde ich nun in den nächsten Tagen mich dort mal genauer umsehen, ob dort noch ein Plätzchen für mich frei wäre, um rechtzeitig diesen reservieren zu lassen. Ich werde nun….

…hallo – STOP – Du wirst es bereits gemerkt haben, das kann nie und nimmer ich sein, der sowas schreibt, denn das bin ich nicht! Richtig! Ich habe das mal provokativ niedergeschrieben, da leider sehr viele Menschen, die in das reife Alter kommen, genau solche Gedanken haben. Das Leben scheint vorbei zu sein und man wartet nur noch auf – ja auf was?

Mein Leben fängt jetzt erst richtig an. Die Rente, die ich erhalte, werde ich für zusätzliche Urlaube oder sonstige Vergnügungen ausgeben oder mir davon eine kleine Finca auf Teneriffa, meiner Lieblingsinsel, langzeitig anmieten. Natürlich mit Highspeed-WLAN, damit ich von dort weitere meiner Elearning-Videos zu alternativen Heilthemen bearbeiten und uploaden kann. Die heutige Internet-Technik macht es mir nun endlich möglich, wirklich von jedem Ort der Welt aus mobil arbeiten zu können. Laptop, Festplatte und Internet genügt.

Das ist es, was ich immer wollte, so viele Menschen wie möglich zu erreichen und diesen die wunderbare Welt der alternativen, energetischen Heilung zu zeigen, so dass sie wieder in die Eigenverantwortung für ihre Gesundheit gehen können.

Das war es, was mich in den letzten 15 Jahren so umtriebig hat werden lassen. Neben der Eröffnung einer Praxis für geistig-energetisches Heilen habe ich schon in Deutschland im wunderschönen Überlingen am Bodensee meine erste Heilerakademie gegründet. Die Liebe ließ mich nach Salzburg umziehen und damit auch meine Heilerakademie. Kaum angekommen, fanden wir nach 2 Jahren endlich unser jetziges gemeinsames Anwesen in der Nähe von St. Pölten, wo wir heute wohnen, arbeiten, Seminare halten und Übernachtungsgäste willkommen heißen dürfen.

Ich habe es geschafft, und darüber bin ich in aller Demut mächtig stolz, dem geistigen Heilen im deutschsprachigen Raum wieder den Stellenwert zu verschaffen, den es als dritte tragende Säule im Gesundheitswesen auch verdient hat.

Nicht nur, dass unsere große Heilerausbildung an der Heilerakademie Europa mit über 28 Tagen Live-Unterricht die umfangreichste Ausbildung dieser Art darstellt, sondern dass wir seit Mitte letzten Jahres mit unserem Video-Fernstudium zum Geistheiler und Humanenergetiker, das über 100 Video-Sequenzen und 200 Stunden Live-Unterricht beinhaltet, ein absolutes Alleinstellungsmerkmal in Europa besitzen.

Nebenher habe ich in den letzten Jahren einige Dokumentarfilme in geistigem Heilen produziert, Bücher geschrieben, Musik-CDs aufgenommen und viele geführte Meditationen als Download realisiert.

Und nun sitze ich an meinem Ehrentag hier vor dem Laptop, eine Stunde, bevor meine Geburtsgäste eintrudeln, und versuche, in Worte zu fassen, dass für mich JETZT, in diesem Moment mein Leben beginnt – und JETZT – und JETZT – und genau in diesem Moment – im Hier und Jetzt. Alles andere ist flüchtige Energie, nur noch Vergangenheit, irgendwo abgespeichert in einer unendlichen Matrix, die ich anzapfen kann, wie eine gigantische Dropbox.

Natürlich werde ich Spuren hinterlassen, wenn ich mal irgendwann in ferner, ferner Zukunft den Körper verlasse und wieder zurückkehre ins AllEins. Denn da sind die vielen Menschen, denen ich begegnet bin und denen ich in manchen Fällen Vorbild sein durfte oder in häufigeren Fällen auch ein „Arschengel“. Meine Film-, Musik- und Buchproduktionen werden mich überleben.

Aber noch ist es nicht soweit – noch lange nicht.

Was ich alles noch für Ideen habe, für die es sich lohnt, noch lange gesund und aktiv zu sein, wirst Du sicherlich in meinen sozialen Medienkanälen oder auch persönlich erfahren. Ich freue mich darauf.

Und bald wird mein ganz großer Lebenstraum wahr, einmal um die ganze Welt an einem Stück auf einem Kreuzfahrtschiff als Dozent und Lektor „arbeiten“ zu dürfen. Denn Müßiggang liegt mir nicht – ich muss immer etwas tun. Wenn es so weit ist, dann teile ich Dir das mit und vielleicht sehen wir uns ja irgendwann auf diesem grandiosen Planeten namens Erde.

In diesem Sinne ganz lieben Dank für die vielen, vielen Glückwünsche am heutigen Tage.

Dein Wolfgang

Kreuzfahrtschiff statt Altersheim!

Pläne fürs Alter, oder: die Alternative zur Rentner-WG.

Ich bin nun bald – im Januar 2017 – 65 Jahre in dieser Inkarnation auf diesem Planeten. Die meisten meiner männlichen Mitmenschen in diesem Alter beziehen entweder schon die Frührente und ärgern ihre Frauen zu Hause mangels besserer Beschäftigungsalternativen oder sie bereiten sich intensiv auf das Rentner-Dasein vor. Natürlich gestaltet sich in diesem Alter die Freizeitaktivität zunehmend auf die Vorsorge-Maßnahmen der nun folgenden Vergreisung.

MSEuropa1Es wird schon mal das Grab mit dem passenden Grabstein bestellt und die naheliegenden Altersheime abgeklappert, wo man später hin möchte, wenn man sich überflüssig fühlt oder glaubt, die eigene Suppe nicht mehr zubereiten zu können. Den Kindern werden schon mal rechtzeitig Haus und Hof und andere Vermögenswerte übertragen, damit so wenig Erbschaftssteuer wie möglich anfällt und man sorgt zielstrebig dafür, sich immer mehr zu entmündigen.

Sicherlich, mit obigen Zeilen provoziere ich ironisch bis zynisch bewusst den Leser. Udo Jürgens Senioren-Mutmach-Gassenhauer „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“ ist für viele nur ein schöner Traum. „Nichts für mich. Habe ja schon Schmerzen überall und außerdem…“

Ich werde da nicht mitmachen. Ich habe mir etwas anderes ausgedacht.

Hier mein persönlicher Altersruheplan:

Ich habe soeben beschlossen: „Ich mache einen großen Bogen ums Altersheim“. Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin, werde ich bestimmt nicht ins Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff.
Warum Kreuzfahrtschiff? Werden Sie sich fragen. Nun, ich bin als Lektor und Dozent für alle möglichen Themen bis jetzt bereits über 25 Mal auf Kreuzfahrtschiffen unterschiedlicher Größe und Klassifizierung auf allen Meeren und nahezu in allen Ländern dieser Erde gewesen. Als „Tageskünstler“ bin ich zugleich „Staff“ – Mitglied der Schiffsbesatzung und komme somit auch in die Bereiche des Schiffes, zu der kein Passagier je Zutritt hat. Ich kenne also das Bordleben in- und auswendig. Und das ist genial spannend. Und das will ich bis ans Ende meines Lebens in Anspruch nehmen.

Die Gründe dafür hat mir auch die damalige deutsche Gesundheitsministerin Ulla Schmidt geliefert:

„Die durchschnittlichen Kosten für ein Altersheim betragen 200 EURO pro Tag“!!!

200 EUR mal 30 Tage entspricht somit 6.000 EUR monatlich.

Schon ab 14.999 EUR All Inclusive 112 Tage rund um die Welt.
Phoenix-Reisen / MS Albatross 3 Sterne / 22.12.2016-13.04.2017

Nun habe ich einmal aktuell eine Reservierung für das drei-Sterne Kreuzfahrtschiff  MS ALBATROS geprüft und ich muss für eine Langzeitreise (Weltreise 112 Tage) 134,00 EUR pro Tag zahlen (pro Monat somit 4.017 EUR), wenn ich eine luxuriöse Innenkabine haben möchte (bei 2er-Belegung, auch mit einem guten Rentnerkumpel).

Gehe ich von dem von der Ministerin prohezeiten Tagessatz von 200 EUR für die Unterbringung in einem langweiligen und ereignisarmen Alters-Ruhesitz aus, bleiben mir  immer noch rund 66 EUR täglich übrig.

Die kann ich nun verwenden für:

1. freiwillige Trinkgelder: 5 EUR/Tag (bei MS Albatros sind alle Trinkgelder bereits im Reisepreis enthalten, nur wenn Sie jemanden besonders nett und aufmerksam finden, können Sie sich deren Gunst mit einem kleinen Trinkgeld erhalten).

2. Ich habe Vollpension an Bord, auf Wunsch jeden Tag zusätzlich Pizza rund um die Uhr oder auch Schonkost, wenn das Hüftgold etwas zu dramatisch anschwellen sollte. Sogar den Room-Service kann ich in Anspruch nehmen und mir das Essen in meine Suite bringen lassen. Und das Beste: Tischwein, Bier und Säfte zu den Mahlzeiten sind ebenfalls völlig kostenlos.

MSEuropa3. Die MS ALBATROS hat Swimming-Pools, Whirl-Pools, einen Fitneßraum, freie Benutzung von Waschmaschinen und Trockner und jeden Abend Shows. Sogar Yoga und Autogenes Training für meine alte Seele werden kostenlos angeboten. Und abrocken wie in alten Zeiten kann ich auch noch in der bordeigenen Disco!

4. Es gibt auf dem Schiff kostenlos Zahnpasta, Rasierer, Seife und Shampoo.

5. Das Personal behandelt mich wie einen Kunden, nicht wie einen Patienten. Und für 5 EUR Trinkgeld extra pro Tag lesen mir die Stewards jeden Wunsch von den Augen ab.

6. Alle 8 bis 14 Tage lerne ich neue und vor allem interessante Leute kennen, die in Etappen zusteigen auf der Weltreise.

7. Fernseher defekt? Glühbirne kaputt? Die Bettmatratze ist zu hart oder zu weich? Kein Problem, das Personal wechselt es kostenlos und bedankt sich für mein Verständnis.

8. Frische Bettwäsche und Handtücher jeden Tag sind selbstverständlich, und ich muss nicht einmal danach fragen.

9. Wenn ich im Altersheim hinfalle und mir eine Rippe breche, dann komme ich ins Krankenhaus und muss gemäß der neuen Krankenkassenreform täglich dick draufzahlen. Auf der „Albatros“ bekomme ich für den Rest der Reise eine Suite und werde vom Bordarzt kostenlos verarztet, was in Deutschland mit der Krankenkasse abgerechnet wird.

10. Ich habe noch von keinem Fall gehört, bei dem zahlende Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes vom Personal bedrängt oder gar misshandelt worden wären. Auf Pflegeheime trifft das nicht im gleichen Umfang zu.

  1. Nun das Beste. Mit der MS ALBATROS kann ich nach Südamerika, Afrika, Australien, Japan, Asien, Südsee, Karibik, ins Packeis nach Grönland oder auf Expedition in die Antarktis … wohin auch immer ich will.

Darum sucht mich in Zukunft nicht in einem Altersheim, sondern „just call shore to ship“. Auf einem Kreuzfahrtschiff spare ich jeden Tag eine Menge Geld und hab den allerbesten Spaß für den Rest meines Lebens.

Und ich muss nicht einmal mehr für meine Beerdigung ansparen. Mein letzter Wunsch ist dann nur: Werft mich einfach über die Reling. Das ist nämlich auch kostenlos.

PS.:
Falls der ein oder andere schlaue Rechner bzw. die eine oder andere schlaue Rechnerin mit von der Partie sein wollen, gründen wir einfach eine Schiffs-WG wie in alten Zeiten und besetzen zusammen eine Kabine mit 4 Personen und sparen nochmals eine ganze Menge Geld (siehe oben) und haben auch noch anderen, möglicherweise längst vergessenen Spass (Sie wissen, was ich meine) miteinander.

PPS:
Buchcover-Kotzen-95dpiBei einer Weltreise sind Sie den ganzen kalten Winter über weg und in Äquatornähe unterwegs. Wenn Sie wieder nach Hause kommen, natürlich in einem gemütlichen kleinen Einzimmer-Appartement mitten in einer abewchslungsreichen, seniorenfreundlichen Stadt, dann beantragen Sie doch einfach für die Übergangszeit bis zur nächsten Kreuzfahrt einen längeren Kururlaub, den die Kasse bezahlt, sparen so noch eine Menge Geld, bis es wieder heißt: Schiff Ahoi!

PPPS:
Meine bisherigen Erfahrungen mit Kreuzfahrtschiffen, dem Seegang und dem Leben an Bord finden Sie in meinem kleinen, feinen, aber unanständigen Reisebegleiter „Das Buch zum Kotzen“ (als Taschenbuch oder als EBook erhältlich u.a. bei Amazon)

Herzlichst Ihr
Wolfgang T. Müller

Als Gastredner auf dem 22. Pulsar-Kongress in Graz

Heute möchte ich darauf aufmerksam machen, dass ich von der  Pulsar-Kongressleitung zu zwei 1,5 stündigen Vorträgen eingeladen wurde, dem ich gerne folgen werde.

Hier die Daten meiner Vorträge:

  • Samstag, 05. März 2016, 10:20 -11:40 Uhr: “Geistiges Heilen in der Praxis”
  • Sonntag, 06. März 2016, 09:00 – 10:20 Uhr: “Einführung in das Reichtumsbewußtsein”

Alle weiteren Infos hierzu in der Presse-Veröffentlichung von Akua-Events.

Das Kleid…meine diesjährige Weihnachtsgeschichte

Das Kleid…

girl-1078220_1920In irgendeiner Stadt, zur besten Zeit, Menschen hasten durch die Straßen – sehr geschäftig und eilig! Ein kleines Mädchen steht da. Ganz alleine! Es sieht ziemlich verloren aus. Aufmerksam mustert es die vorbei eilenden Menschen. Eine ältere Dame kommt die Straße entlang. Das kleine Mädchen macht einen Schritt auf sie zu und fragt: „Gefällt Ihnen mein Kleid? Das hat mir meine Mama genäht!“ Eine Träne läuft langsam seine Wange herunter. Die Dame bleibt verdutzt stehen. Sie schaut auf das Kind in seinem Kleid. Es war sehr einfach aber sauber und akkurat genäht. „Gut“, sagte sie, „ es gefällt mir sehr gut.“ Aber sag mir, meine Kleine, warum weinst du denn?“ Das Kind antwortete: „Als meine Mama das Kleid genäht hatte, ging sie weg.“ Die Dame schaute ein wenig zögernd, aber um die Kleine zu trösten, sagte sie: „Aber wenn so ein liebes Kind wie du auf sie wartet, wird sie sicher bald zurück kommen.“ „Nein Sie verstehen nicht.“ sagte das Kind und nun liefen ihm die Tränen die Wangen herunter. „Mein Papa hat gesagt, dass sie im Himmel bei Opa ist.“

Nun wusste die Frau warum das kleine Mädchen weinte. Sie kniete sich nieder, nahm das Kind in ihre Arme hielt es ganz fest und wiegte es, wie es die Mutter auch getan hätte. Sie konnte nicht verhindern, dass auch ihr ein paar Tränen aus den Augen tropften.

Plötzlich tat das Mädchen etwas sehr Merkwürdiges, es hörte auf zu weinen, trat ein paar Schritte zurück und fing an zu singen. Das Kind sang so sanft und so weich. Es klang fast wie ein Flüstern. Es waren die süßesten Töne, die die Dame je gehört hatte. Es klang wie das Zwitschern eines kleinen Vogels. Das Kind hörte auf zu singen und sagte: „meine Mama hat mir dieses Lied gelernt, bevor sie in den Himmel ging und ich musste ihr versprechen, es immer zu singen wenn ich weinen muss. Sie sagte, es würde mir helfen wenn ich traurig bin.“ Dann lachte das Kind plötzlich und sagte zu der Dame: „sehen sie meine Augen sind wieder trocken, ich muss nicht mehr weinen.“

Die Dame wollte weiter gehen. Da fasste das Kind nach ihrer Hand und sagte: „Haben sie noch eine Minute Zeit? Ich möchte Ihnen etwas zeigen!“ „Ja, ich habe noch etwas Zeit, was willst du mir denn zeigen?“ Das Mädchen zeigte auf einen Punkt auf ihrem Kleid und sagte: „Hier das ist die Stelle, wo Mama mein Kleid geküsst hat. Hier ein Kuss …und noch ein Kuss …. hier einer … und hier noch einer.“ Und es zeigte auf viele, viele kleine Punkte auf dem Kleid und sagte weiter: „Meine Mama sagte, für jede Träne, die ich einmal weinen muss, ein Kuss.“

Die Dame stellte fest, dass sie nicht nur auf ein Kleidchen schaute, sondern dass sie eine Mutter sah, die wusste, dass sie sterben würde. Eine Mutter die nicht mehr da sein würde, um ihrer kleinen Tochter die Tränen wegzuküssen und ihr in ihrem Schmerz und Trauer zu helfen. Alle Liebe, die sie für ihr wundervolles Mädchen fühlte, nähte sie in dieses Kleid, welches ihr Kind nun voller Stolz trug. Die Dame sah nicht länger nur ein Kind in einem schlichten Kleidchen. Sie sah ein Kind eingehüllt in die Liebe seiner Mutter.

Vieles ist für uns schon zur Selbstverständlichkeit geworden.
Es sind aber genau diese kleinen Dinge, die unser Leben erst lebenswert machen.

Ich wünsche eine friedvolle und geruhsame Weihnachtszeit, in der auch Zeit bleibt, um auf diese Selbstverständlichkeiten zurückzublicken. 

Euer Wolfgang

Quelle: unbekannt

Reichtumsbewusstsein ist kein Zufall – es muss täglich trainiert werden.

Lieber Leser meiner Beiträge.

MSEuropaDiesmal möchte ich einen Artikel, der mir per Newsletter ins Haus flatterte, ungekürzt wiedergeben, da dieser meiner Meinung nach absolut das wiedergibt, was ich selbst denke und wie ich selbst handele und lebe, nämlich dass man sein eigenes Reichtumsbewußtsein täglich und immer wieder aufs Neue trainieren und mit jeder Faser seines Herzens auch leben muss.

Aus allen meinen eigenen Erfahrungen eines sehr bewegten Lebens mit vielen Auf- und Ab’s weiß ich es genau und gebe dieses sofort praktisch umsetzbare, universelle Reichtums-Wissen in einem zweitägigen Spezialseminar konzentriert in einer kleinen Workshop-Gruüppe weiter.

Termin: 07. und 08.11.2015 in der Heilerakademie Europa bei St. Pölten in Niederösterreich. Verpassen Sie nicht die einmalige Chance, Ihrem Leben JETZT eine entscheidende Wende zu geben in Richtung Fülle und Wohlstand. Sichern Sie sich jetzt gleich Ihren Seminarplatz. Hier!


 

Und nun folgt der komplette, ungekürzte Artikel von Randy Gage, gefunden auf http://www.lifesuccessmedia.com/magazin/eine-einstellung-aendern/:

Reichtumsbewusstsein ist kein Zufall. Man kultiviert es täglich.

Gestern Abend telefonierte ich mit einem Freund in Texas. Er fragte mich nach einem gemeinsamen Freund. „Er hat in letzter Zeit viel mit dir zu tun gehabt“, sagte er. „Weshalb glaubst du, sabotiert er sich selbst so sehr?“

„Weißt du“, antwortete ich, „er hat eigentlich nicht viel mit mir zu tun. Er hat an drei oder vier Seminaren teilgenommen, verbringt einmal im Jahr fünf bis sechs Stunden mit mir und viele tausend mit seiner Computer-Programmierung. Er hatte nie eine echte Chance.“

Und das ist schade.

Der Typ, über den wir redeten, hat die letzten zehn Jahre hart daran gearbeitet, mit einer ganzen Reihe von Unternehmungen Erfolg zu haben. Er arbeitet wirklich hart. Und will nur das Beste. Er würde keiner Fliege etwas zuleide tun.

Aber ich habe ihn in der gleichen Zeitspanne viermal abstürzen und scheitern sehen. Seine letzte Kernschmelze liegt ein paar Wochen zurück.

Und er ist ein kluger Mensch. Alle mögen ihn, und er hat niemandem je etwas angetan. Warum scheitert er also immer wieder?

Dabei fallen mir zwei Dinge ein, und beide sind relevant für unser Thema hier. Beides ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Einstellung und was wir daran ändern müssen, um vom Opfer zum Sieger zu werden.

Das erste Problem meines Freundes liegt darin, dass er sich weigert, gemäß eines der universellen Gesetze den Reichtum zu leben. Das ist das Konzept des Austausches von Werten. Anders gesagt: „Nur der Käse in der Mausefalle ist umsonst“. Wie viele andere heutzutage hat er eine Einstellung, bei der seine eigenen Rechte eine Riesenrolle spielen. Er sieht, wie sehr er selbst kämpft und dass andere das nicht tun. Also hält er es nur für gerecht, dass sie für sein Weiterkommen sorgen.

In seinen Geschäftsbeziehungen sucht er immer nach Leuten, die über mehr Ressourcen verfügen als er. Es geht ihm dabei darum, dass beide Parteien dabei gewinnen, aber das gelingt nie. Er hat immer gerade genug Geld, um seine Ausgaben zu begleichen, aber für seine Partner bleibt nichts.

Das macht er weder aus Böswilligkeit noch in betrügerischer Absicht – ja, noch nicht einmal bewusst. Er kommt einfach immer ein wenig zu kurz und erzählt einem dann traurige Geschichten. Und man schaut ihm in seine großen braunen Augen und bietet ihm seinen Gewinn an, wenn man ihm damit weiterhelfen kann.

Das machte ich zumindest…

Beim ersten Mal. Also, da ich in der ersten Runde sein Schutzheiliger gewesen war, dachte ich, er würde daran arbeiten, dass ich in Runde zwei ebenfalls auf meine Kosten käme.

Das war für mich eine 25.000,- Dollar Lektion. Eine, die ich nicht noch einmal lernen muss, vielen Dank. Aber hier geht es nicht um mich. Das Thema lautet vielmehr, weshalb dieser Mann auch dem Sieg noch eine Niederlage abringen kann. Und das bringt uns auf…

Selbstsabotage.

Mein Freund sieht das natürlich ganz anders. Er hält es für eine Reihe unglücklicher Umstände, die außerhalb seiner Reichweite liegen. Er gibt der Wirtschaftsentwicklung, seinen Partnern und anderen äußeren Faktoren die Schuld. Er ist sich sicher, dass er erfolgreich sein will, und daher taucht die Möglichkeit, dass er den eigenen Erfolg sabotieren könnte, gar nicht erst in seinem Denken auf. Und würde man ihm diese Möglichkeit nahe legen, legte er sie ad acta, ohne einen weiteren Gedanken darauf zu verschwenden.

Wie die meisten Menschen beurteilt er alles anhand dessen, was sein bewusster Geist ihm präsentiert.

Und das ist ein dummer Fehler. Millionen sabotieren sich Tag für Tag selbst. Und die meisten haben nicht die geringste Ahnung, dass sie das tun.

Ihr rationaler, logischer, bewusster Verstand sagt ihnen, dass sie gesund, glücklich und reich werden wollen. Stimmt doch? Wer würde das nicht wollen!

Warum sind aber dann so viele Menschen krank, depressiv und pleite?

Weil sie auf einer unbewussten Ebene nicht glauben, dass sie dessen würdig sind. Vielleicht hat ihre Kirche, ihr Tempel oder ihre Synagoge sie im Alter von 8 Jahren darauf programmiert, sie seien Würmer. Vielleicht haben ihre Eltern sich getrennt, als sie 10 waren, und sie dachten, dies sei ihr Fehler gewesen. Vielleicht war ihr Vater Fabrikarbeiter, und sie fühlen sich schuldig, dass sie mehr verdienten als er.

Sie verbrachten viele Stunden täglich vor dem Fernseher. Man kann also ruhig davon ausgehen, dass sie im Alter von 10 Jahren eine vollständige Gehirnwäsche durch die Medien erhalten haben. Sie haben gelernt, dass:

  • reiche Leute pompös, hinterhältig und unehrlich sind;
  • arme Leute das Salz der Erde sind; und dass
  • es irgendwie nobel, gut und spirituell ist, arm zu sein.

Wir könnten tausende Gründe finden, weshalb man sie auf Mangel und Einschränkungen programmiert hat. Und tausende dafür, weshalb das bei Ihnen auch so ist. Vielleicht haben auch Sie, wie der erwähnte Freund, ein paar Seminare besucht, ein paar positive Bücher gelesen und sich positive Zielvorstellungen zu Eigen gemacht. Aber wissen Sie, wie viel tausende Stunden Gegenprogrammierung Sie immer noch erhalten?

  • Prüfen Sie die Bücher, die Sie lesen eingehend?
  • Eliminieren Sie die Nachrichtenquellen?
  • Haben Sie damit aufgehört, 90 % der Fernsehshows zu sehen?
  • Hören Sie auch keine Radio-Talkshows mehr?
  • Verabschieden Sie sich von Gesprächen, wenn sie zu Geschwätz werden und sich auf Mangel und Negatives richten?
  • Haben Sie jene Freunde und Bekannte aus Ihrem Leben entfernt, die negativ sind?
  • Planen und beschränken Sie die Zeit, die Sie mit negativ denkenden Familienmitgliedern verbringen?

Wenn Sie nicht ALL diese Fragen mit Ja beantwortet haben, bereiten mir die zahllosen Mangelprogrammierungen Sorgen, denen Sie Tag für Tag ausgesetzt sind. Wenn Sie auf alle obigen Fragen mit Ja geantwortet haben, bedeutet das, dass Sie „lediglich“ etwa 50-mal am Tag mit negativen Programmen konfrontiert werden!

Wie dem auch sei: Was tun Sie, um dieser Programmierung die Stirn zu bieten?

Es könnte weit wichtiger sein, als Sie denken. Ihre Einstellung wird dadurch festgelegt, womit Sie täglich programmiert werden. Und diese wiederum legt fest, welche Leistungsebene Sie in allem, was Sie tun, erreichen können.

Beispiel:
Mal angenommen, Sie haben die Chance, Teilhaber eines Geschäfts zu werden. Sie könnten dies auf unterschiedliche Weise angehen, und zwar jeweils abhängig davon, welche Einstellung Sie haben.

Sie könnten sich blind drauf einlassen, ohne weiter zu recherchieren, einfach nur, weil der Gedanke, reich zu werden, Sie antörnt. Sie könnten sich auf etwas Schlimmes einlassen und eine Menge Geld verlieren. Das passiert vielen Leuten, und zwar Tag für Tag.

Oder Sie könnten zweitens meinen, dass jeder Handel, von dem Sie Wind bekommen, bereits zu weit gediehen und es für Sie zu spät ist. Sie sind sich sicher, dass „Insider“ die besten Geschäfte machen, und dass es obendrein sowieso zu schön ist, um wahr zu sein. Also haben Sie die Gelegenheit sausen lassen, Apple-Aktien zu kaufen, als diese noch bei einem Stückpreis von 10 Euro lagen.

Einem anderen Szenario folgen Sie, wenn Sie Selbstvertrauen haben, wenn Ihnen etwas angeboten wird, wenn Sie die Sache eingehend prüfen und eine stimmige Entscheidung treffen.

Es gibt noch weitere mögliche Szenarien, aber es ist klar, worum es hier geht. Ihre Reaktion hängt fast völlig von Ihrer Einstellung ab.

Ihre Einstellung macht Sie oder bricht Sie.

crownUnd hier nochmals zur Erinnerung:

Ihr persönliches Reichtums-Seminar:

Termin: 07. und 08.11.2015 in der Heilerakademie Europa bei St. Pölten in Niederösterreich. Verpassen Sie nicht die einmalige Chance, Ihrem Leben JETZT eine entscheidende Wende zu geben in Richtung Fülle und Wohlstand. Sichern Sie sich jetzt gleich Ihren Seminarplatz. Hier!

Das Buch zum Kotzen – alles über Seekrankheiten

Es ist da. Darauf hat die literarische Welt gewartet. Und ganz besonders die Kreuzfahrtreedereien.

Buchcover-Kotzen-95dpiDieses Buch ist wahrscheinlich der außergewöhnlichste und unappetitlichste Ratgeber über Seekrankheiten auf Kreuzfahrtschiffen seit Erfindung der Musik- und Vergnügungsdampfer.

Ab sofort lieferbar. Hier gleich bestellen!

Der Autor Wolfgang T. Müller ist auf vielen deutschen Kreuzfahrtschiffen als sogenannter Lektor tätig und kann als „Staff“ hinter die Kulissen schauen. Dort, wo kein Passagier je hinkommt. Er kennt die Auswirkungen der Seekrankheit wie kein Zweiter und hat über die vielen Reiseerlebnisse an Bord ein äußerst vergnügliches, satirisches Buch geschrieben, das in keiner Bordbibliothek und in keiner Reisetasche fehlen darf und einfach als ein „Must-have“ mitgenommen werden soll auf die große Reise über die Weltmeere. Trotz allen Humors ist dieses Buch „Zum Kotzen“ ein wertvoller Ratgeber rund um das Thema „Seekrankheiten“. Viele Tipps und Tricks von der Prävention bis hin zur Behandlung einer Seekrankheit im Notfall finden sich in diesem Reiseführer der ganz besonderen Art.

Auch alternativmedizinische und homöopathische Empfehlungen wie Ingwer, Bachblüten und Globolis sind dort genauso zu finden wie die Geheimtipps der russischen Seeleute oder skurille Dinge wie Seebrillen. Auch der Bordpfarrer hat so seine ganz eigenen Methoden und es gibt sogar ein ganzes Kapitel zum „Kotzen aus spiritueller Sicht“. Dass auch des deutschen Urlaubers allerliebste Beschäftigung, nämlich  das „Sonnenliegen-Reservieren“ eine absurde Steigerung auf einem Kreuzfahrtschiff findet und vom Autoren liebevoll karikiert wird, versteht sich von selbst.

Dieses Buch mit dem sehr provokativen, aber bewusst ausgewählten Titel „Zum Kotzen“ ist sicherlich eines der humorvollsten Reiseratgeber für alle Kreuzfahrtsüchtigen.

Ab sofort in allen Buchhandlungen und Online-Shops sowohl als Taschenbuch als auch als E-Book erhältlich.

Wunder gibt es immer wieder…

Wunder gibt es immer wieder…

Die älteren Leser unter Ihnen kennen sicher noch den Schlager von Katja Epstein. „Wunder gibt es immer wieder, heute oder morgen, können sie geschehen…“. Es gibt das Wunder der glücklichen Zusammenführung zweier sich liebender Menschen, das Wunder einer außergewöhnlichen Rettung, das Wunder „Leben“, aber auch Wunder in der Medizin und Wunder in der Heilung. Von Letzterem spricht man gerne, wenn trotz negativer ärztlicher Diagnose und Aufgabe des Patienten durch die Ärzte (dann spricht man von „austherapiert“) dennoch eine „Wunderheilung“ geschieht und der Patient wieder ganz gesund wird. Wenn zum Beispiel bei der letzten Diagnose der Arzt nachweislich festgestellt hat, dass eine große Zyste sich in der Gebärmutter eingebettet hat und diese dringend operativ entfernt werden müsse, dann sich aber bei der letzten Kontrolluntersuchung vor dem eigentlichen OP-Termin herausstellt, dass die Zyste einfach nicht mehr zu finden ist, sprich: sich in Luft aufgelöst zu haben scheint. Dann sucht man nach Erklärungen und meist fällt dann der Begriff „Spontanremission“, weil sonst alle Erklärungsversuche nicht greifen. Man könnte aber dann auch von Fehldiagnose sprechen. Oder auch von Wunderheilung. Wie dem auch sei. Es bleibt jedoch die wichtige Frage unbeantwortet, wodurch letztlich dieser plötzliche Heilungsprozess ausgelöst worden ist. Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Arzt zumeist nur die Symptome untersuchen und behandeln kann. Ein Chirurg kann letztlich nur die schadhafte Stelle am oder im Körper herausschneiden, also das Übel entfernen. Aber die Wurzel dieses Übels, die Ursache, ist meist nicht zu finden. Wenn also zumeist der Arzt nur die Symptome bekämpfen kann, wer heilt denn da wirklich? Hier kommen die sogenannten Wender, die Schamanen, die Geistheiler, die Gesundbeter und die Energetiker ins Spiel. Man erzählt sich die wundersamsten Heilerfolge von ihnen. Ihre Praxen sind oft überfüllt, die Wartezeiten für einen Termin werden immer länger und dennoch erhoffen sich die Kranken sofortige Heilung an Körper und Geist, auch im sehr fortgeschrittenen Krankheitsstadium.

Was machen die energetisch arbeitenden Heiler denn anders als die Ärzte?

Screenshot 2015-04-27 17.55.12Hierzu gibt der Geistheiler und Lebenslehrer Wolfgang T. Müller, der nicht nur Energetiker und Geistheiler in seiner Heilerakademie Europa ausbildet, sondern selbst für Einzelbehandlungen den Klienten in seiner angeschlossenen Heilerpraxis zur Verfügung steht, eine einfache und simple Erklärung ab: „Wir Geistheiler kommunizieren direkt mit der Seele des Klienten. Wir sind alle sehr medial begabt und nutzen unsere Fähigkeit, die Ursache der meisten Erkrankungen im höherschwingenden Energiefeld, der Aura, ausfindig zu machen und dort, im morphogenetischen Feld, zu transformieren. Das hört sich abgehoben an, ist aber einfach und wirkungsvoll. So haben bereits alle Heiler dieser Welt und seit Jahrtausenden gearbeitet. Letztlich auch Jesus Christus, von dem in der Bibel explizit über die enorme Heilkraft seiner heilenden Hände berichtet wird. Wir heilen jedoch nicht direkt. Wir leiten nur die universelle Heilenergie bewusst zum Klienten und helfen diesem somit dabei, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die Ursache für sein Leid zu erkennen, diese anzunehmen und dann zu transformieren.“ Dem Neuen Testament zufolge heilte Jesus von Nazareth zahlreiche Kranke. Heilen und Handauflegen wurde in Silvia-Martinekder Klostermedizin somit zum Handeln in der Nachfolge Christi. Und Silvia Martinek, ebenfalls Heilerin sowie mediale Seherin und in der Gemeinschaftpraxis mit Wolfgang T. Müller arbeitend, fügt hinzu: “Sie müssen das einfach einmal erleben, wie ein der Hoffnung beraubter, leidender Mensch zu uns findet und dann einfach Heilung geschehen darf. Vielleicht ist es unsere bedingungslose Liebe zum Menschen, das Zuhören ihrer Probleme, die Zeit, die wir uns für sie nehmen, das gemeinsame Finden der spirituellen Ursache für die Krankheit, die sanfte, heilende Berührung unserer Hände oder auch der absolute Glaube an die Genesung, die Menschen einfach wieder gesund werden lassen. Letztlich ist es eine Gnade Gottes und verborgen im großen Seelenplan des Menschen, dass dieser noch nicht gehen muss und wieder gesunden darf.“ Dass die Wirkung geistigen Heilens mittlerweile in vielen Testverfahren bewiesen wurde, ist unbestritten. So ließ 1998 die Ärztin Elisabeth Targ vom California Medical Center in San Francisco 40 erfahrene „Heiler“ AIDS-Patienten über einen Zeitraum von sechs Monaten durch Gedankenkraft „fernheilen“. Signifikantes Ergebnis: Das körperliche und physische Wohlbefinden der Patienten verbesserte sich dramatisch im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die nicht auf diese Weise behandelt wurde. Energetiker betonen immer wieder, dass der Klient als unabdingbare Voraussetzung für einen Heilerfolg selbst gesund werden und nicht nur seine Schmerzen weg haben will. Auch wünschen sich die Geistheiler und Energetiker eine engere Zusammenarbeit mit den Ärzten zum Wohle des Patienten, diesen dann ganzheitlich behandeln zu können, so wie es bereits Paracelsus immer wieder gefordert hatte. Ideal wäre eine Gemeinschaftspraxis von Ärzten, Energetikern / Geistheilern und Therapeuten. Aber das ist leider noch Utopie. Obwohl geistiges Heilen ohne Risiken und Nebenwirkungen ist und im negativsten Falle, dann, wenn der Klient nicht geheilt werden will; sprich: sein Leben nicht verändern mag, sich nichts verändert, wird es leider immer noch zu wenig angewendet als alternativmedizinische Maßnahme. Angehende Ärzte lernen während ihres Medizinstudiums die positive Wirkung von sogenannten Placebos. Aber leider wird es dann nicht wirklich weiter verfolgt oder praktisch angewendet. Es sei die Frage erlaubt, warum dies so ist. Glaube versetzt bekanntlich Berge. Darauf baut auch der Placebo-Effekt auf. In den Apotheken werden immer mehr homöopathische Mittel angeboten wie z.B. Schüssler Salze, Globolis oder Bachblüten. Die „Hildegard-Medizin“ ist in aller Munde. Irgendein Wirkstoff ist derzeit noch nicht nachweisbar, die Wirkung entfaltet sich im hochpotenzierten Bereich auf feinststofflicher, energetischer Ebene. Genau damit arbeiten aber auch die Geistheiler, nämlich mit feinstofflichen Energien. Sie brauchen jedoch diese homöopathischen Mittel als Hilfsmittel nicht, denn sie wissen, dass ein Heilgedanke, ausgesendet im sogenannten Nullpunktfeld oder dem reinen Bewußtsein, die Kraft hat, Welten zu heben und Heilung geschehen zu lassen. Leider kommen derzeit Menschen erst dann auf den Gedanken, einen Energetiker aufzusuchen, wenn die Krankheit bereits weit fortgeschritten ist und Ärzte oft nicht mehr helfen können. Dann sind sie auch noch sehr ungeduldig und wollen die Wunderheilung sofort erzwingen, das, was oft über Jahrzehnte sich als Krankheit schleichend manifestiert hat.

Der große Wunsch aller Energetiker

Würden sich doch die Menschen schon bei dauerndem Unwohlsein einmal von einem Energetiker vorsorglich behandeln lassen; nämlich dann, wenn sich die Krankheit noch im mentalen Bereich befindet und nicht schon Ausdruck auf der körperlichen Ebene gefunden hat.
Dann brauchen sehr viele Krankheiten erst kann nicht auszubrechen. In diesem Sinne: Ihnen allerbeste Gesundheit und ein kraftvolles , langes Leben. Und wenn Sie das im Moment nicht so spüren, dann denken Sie daran: „Wunder gibt es immer wieder, heute oder morgen können sie geschehen.“

Infobox:

Praxis für Energiemedizin und Geistige Heilung
Wolfgang T. Müller & Silvia Martinek
Perschlingtalstr. 35
A-3144 Pyhra-Wald
Termine nur nach telefonischer Vereinbarung unter 0676 45 48 290
oder per Email unter office@heilerakademie.eu
http://www.heilerakademie.eu

“Waiwai“ – Das heilige Wasser

Auf Hawaii hat Wasser eine ganz besondere Bedeutung und das drückt sich in sehr vielen unterschiedlichen Bezeichnungen für jede Art von Wasser und Regen aus.

Die hawaiianische Sprache ist sehr tiefgründig, denn sie kannte seit Urgedenken bis zum Eintreffen der ersten Missionare um 1820 nur das gesprochene, gesungene und getanzte Wort. Die Schriftsprache war den Polynesiern fremd.

Deshalb entwickelte sich eine sehr tiefgehende, positive Sprache. Jede Silbe eines Wortes hat eine verborgene Bedeutung, die das Wort als Ganzes näher erklärt.

Wie bei allen Naturvölkern gibt es speziell für Dinge aus der Natur viel mehr Differenzierungen und genauere Bezeichnungen als hierzulande.

Süßwasser heißt „wai“ im Gegensatz zu Salzwasser/ Meer „kai“. Den himmlischen Regen nennen dieHawaiianer „ua lani“.

Bei einer großen Menge oder um einem Wort besonderen Ausdruck zu verleihen wird die Silbe zumeist verdoppelt. In diesem Falle wird also aus „wai“ (Süßwasser) „waiwai“, also viel Süßwasser, zum Beispiel sehr viel Regen.

Da die hawaiianische Sprache sehr lyrisch, heilend und mehrdeutig ist, steht „waiwai“ auch für die Fülle im Leben in allen Bereichen.

Nur an gut gewässerte fruchtbare Felder zu denken würde nur einen kleinen Teil dessen erfassen, was wirklich mit „Fülle“ gemeint ist. Es geht nicht nur um Nahrung und Besitztümer, sondern insbesondere um einen harmonischen Fluss des Lebens.

Fülle nach hawaiianischem Verständnis zeigt sich in stabiler, körperlicher und psychischer Gesundheit ebenso, wie durch gelebte Spiritualität.

Und einer Fülle an Bewusstheit und Präsenz für jeden einzelnen Moment und für harmonische Beziehungen mit Mensch, Tier und Natur.

Zu den drei berühmtesten Stränden der Welt gehört neben der Copacabana und Acapulco der Waikiki-Strand im Ortsteil Honolulu auf Hawaii. Im Wort Waikiki steckt auch die Silbe „wai“ drin – und richtig, Waikiki hat ebenso mit Wasser zu tun, genauer: mit sprudelndem Wasser. Bevor es zu einem Urlaubsparadies wurde, war dort früher ein Sumpfgebiet, das von Bergbächen und Brunnenwasser feucht und schlammig gehalten wurde.

Aber auch in dem Wort „Hawaii“ findet sich „wai“ wieder.

„Ha“ ist der „Atem des Lebens“. Dies ist die Aufforderung an uns, stets präsent zu sein und jeden einzelnen Moment bewusst und mit allen Sinnen zu genießen.

„Wai“ ist, wie bereits beschrieben, die Fülle im Leben und das zweite „i“ steht für die Verbindung zum Göttlichen.

So wird „Hawaii“ – frei übersetzt – als „Ort zur Bewahrung des Wissens um den Atem des Lebens“ bezeichnet.

Möge Dich viel „waiwai“ auf Deinen Wegen begleiten.

Wolfgang T. Müller

P.S. Ich bin im Februar 2016 wieder auf Hawaii und man kann mich begleiten. Alle Infos zu dieser spirituellen Studienreise unter www.akua-events.com

Spiritualität und Wohlstand – lässt sich das überhaupt vereinbaren?

Schon seit geraumer Zeit beschäftige ich mich immer intensiver mit dem wohl sehr wichtigen Thema unter den Energiearbeitern, Energetikern, Geistheilern und spirituell erwachten Menschen:

Lässt sich gelebte Spiritualität auch im finanziellen Wohlstand und Reichtum realisieren? Darf ich reich sein und trotzdem spirituell?

Bei meinen Geistheiler-Seminaren wird diese Frage immer ganz besonders hitzig und oft sehr kontrovers diskutiert. Auch in meinem XING-Forum „Geistheiler“ hatte ich eine ähnlich Frage zur Honorierung der Geistheiler gestellt vor einigen Jahren – und die Diskussion darüber entflammt immer mal wieder als Dauerbrenner, ohne dass irgendwie ein Trend zu erkennen ist.

Aufgrund dieser immer sehr emotional geführten Diskussionen in meinen Seminaren und aufgrund der regen Teilnahme im März 2015 wiederhole ich nun diesen Sonder-Workshop von 2 Tagen, der am 07. und 08.11.2015, der in meiner Heilerakademie in St. Pölten / Niederösterreich stattfindet:

„DIE GOLDENEN REGELN DES REICHTUMS – reich werden, reich bleiben, noch reicher werden! Die ewigen spirituellen Gesetze des Reichtums.“ (siehe http://akua-events.at/?p=465).

Der obige Youtube-Videoclip wurde anläßlich des inhaltlich gleichen Seminares im März 2015 produziert und veröffentlicht. Dieser hat jedoch an Aktualität nichts verloren. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Ankündigung, dass das Seminar bereits am kommenden Wochenende stattfindet, nicht mehr stimmt. Das aktuelle Seminar findet vom 07.-08.11.2015 statt.

Damit sich auch jeder dieses wertvolle Seminar erlauben kann, habe ich  dieses Seminar besonders preiswert gemacht. Nur 295 EUR investieren Sie in Ihre eigene künftige finanzielle Freiheit. Und wer sich bis zum 07.09.2015 verbindlich anmeldet, bekommt dafür ein Frühbucher-Ticket für nur 225 EUR. Der frühe Vogel fängt den Wurm mit einem Frühbucher-Rabatt von 70 EUR! Nur ein einziger Tipp, den Sie konsequent umsetzen, kann Ihr Leben für immer verändern und dieses Seminar würde die beste Investition Ihres Lebens werden. Wer wirklich in den finanziellen Wohlstand und vor allem in die finanzielle Unabhängigkeit kommen will, muss dafür bereit sein, etwas zu tun. Es muss wirklich wichtig sein, eine Wertigkeit haben und es muss die feste Absicht da sein, dafür auch etwas Geld auszugeben, um die spirituellen Gesetze des Reichtums kennen zu lernen und vor allem auch ein „Werkzeug“ an die Hand zu bekommen, die Erkenntnisse daraus so umzusetzen, dass man wirklich in der selbst gesetzten realistischen Zeit immer reicher und damit unabhängiger wird.

Höller-Müller

Jürgen Höller und Wolfgang T. Müller im Jahre 1998 während einer der Powerdays gemeinsam auf der Bühne.

Ein guter Freund aus alten Zeiten, einer der erfolgreichsten und teuersten Motivationstrainer Europas, der bereits zweimal einen totalen Crash hinlegte und nach kurzer Zeit wieder alles Geld hatte, um sich alle Träume zu erfüllen, ist JÜRGEN HÖLLER. Ich fahre immer wieder gerne zu seinen Powerdays, da es einfach Spaß macht, ihm zuzuhören und immer wieder neue Impulse aufzuschnappen und umzusetzen. Warum ich ihn erwähne? Nun – wie alles im Leben gibt es ja keine Zufälle.

Als ich mein REICHTUM-Wochenend-Seminar konzipierte, bekam ich von ihm einen Newsletter mit dem Hinweis auf ein Spezial-Seminar von Jürgen Höller und seinem alten Freund Bodo Schäfer (Bestseller-Autor von „In 7 Jahren zum Millionär“), den ich ebenfalls persönlich kenne. Sein Newsletter-Text war für mich dermaßen stimmig und grandios auf den Punkt gebracht, dass ich ihn Ihnen nicht vorenthalten und nun in voller Länge zitieren möchte:

1. Newsletter-Zitat

„Ohne hohes Einkommen und finanzielle Freiheit ist man NICHT spirituell!“

– Jürgen Höller –

  1. Wahre Spiritualität kennt nur Armut?

Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass es viele esoterische und spirituelle Menschen gibt, die gleichzeitig am 20. des Monats nicht wissen, wie sie ihren Kühlschrank füllen sollen? Kennst Du solche Menschen, die glauben und behaupten, dass wahre Spiritualität nur in Armut möglich ist?

Ich sehe es ganz anders! Spiritualität besteht für mich aus zwei Bereichen:

  1. Das Kennen und Leben der metaphysischen Lebensgesetze.
  2. Der Glaube an Gott!

Wenn ich Gott schreibe, dann meine ich NICHT irgendeine Religion. Denn Religion wird von Menschen gemacht, Menschen geben die Regeln vor, Menschen verändern oft die „wahre Lehre“. Gott ist nichts anderes als Liebe und Schöpferkraft.

Die metaphysischen Lebensgesetze sind universelle Lebensgesetze, die von der Kraft, dem Geist (den ich der Einfachheit halber Gott nenne) festgelegt wurden, damit wir funktionieren. Es gibt physische Lebensgesetze (Gesetz der Schwerkraft, Gesetz von Ursache und Wirkung) und es gibt metaphysische Lebensgesetze (also geistige und seelische Lebensgesetze). Wer diese Lebensgesetze kennen lernt und sein Leben mehrheitlich danach ausrichtet, zieht mehr Gesundheit, mehr Zufriedenheit und mehr Glück in seinem Leben an. Doch warum sollte ein Mensch, der in Einklang der Liebe und der Schöpferkraft Gottes lebt, eigentlich gleichzeitig arm sein?

Unser Universum ist das Universum der Fülle. Mangel wird lediglich vom Menschen kreiert. Ich persönlich glaube, dass wahre Spiritualität sich darin ausdrückt, dass man als Schöpfer auch entsprechende Ergebnisse in der materiellen Welt erschafft.

Doch viele Menschen machen immer ein entweder-oder daraus:

  • Wie kann man reich sein, während Menschen verhungern?
  • Wie kann man reich sein, während es darum geht sein Seelenheil zu finden?
  • Wie kann man reich sein, wenn es doch wichtiger ist, gesund zu sein?

Dahinter steckt tiefstes Mangelbewusstsein. Denn ersetze einfach das „entweder-oder“ durch das Wort „und“.

  • Wie kann ich reich sein UND gleichzeitig etwas gegen die Armut auf der Welt tun?
  • Wie kann ich reich sein UND gleichzeitig glückliche Beziehungen führen?
  • Wie kann ich reich sein UND mich gleichzeitig in Gesundheit, Energie und Fitness wohlfühlen?

Ich persönlich glaube, dass die höchste Form der Spiritualität darin besteht, dass wir Reichtum aufbauen, finanziell unabhängig und frei werden und gleichzeitig dabei in Liebe zu uns selbst und anderen Menschen leben, anderen Menschen bei ihrer Entwicklung und ihrem Wachstum helfen, gesund und voller Energie unser Leben genießen und Spaß haben.

Und wie steht es mit Dir? Lebst Du in dieser Definition, wie ich sie oben beschrieben habe? Bist Du bereits finanziell abgesichert, unabhängig und frei?

Falls nicht: Dann klicke gleich auf folgenden Link und melde Dich zum wichtigsten Seminar in diesem Jahr an.“ (Ende des Zitats)

Dieses Seminar mit Jürgen Höller und Bodo Schäfer ist leider vorbei. Aber Sie können diese universellen, hermetischen, metaphysischen Gesetze des Reichtums in meinem Spezial-Wochenend-Seminar nicht nur kennen lernen, sondern Sie trainieren diese auch in diesem Seminar, so dass Sie diese ab sofort in Ihr Leben integrieren kannst. Ihre Investition von 295 EUR (Frühbucher-Ticket nur 225 EUR!) für diese beiden Tage wird vielleicht das Beste sein, was Sie für Deine finanzielle Freiheit tun können. Hier noch einmal der Link direkt zur Online-Anmeldung:

Online buchen jetzt unter: http://akua-events.at/?p=465

Bitte beachten Sie, dass wir sehr intensiv zusammen arbeiten werden in einer kleinen Gruppe. Wenn Ihr Herz jetzt vor Freude und Aufregung hüpft, sollten Sie sich JETZT sofort anmelden. Die Reihenfolge der Anmeldung entscheidet über die Teilnahme.

EU-Allergen-Verordnung mit Risiken und Nebenwirkungen

Eine satirische Betrachtung

Was für eine Aufregung in der Gastronomie; was für ein Schwachsinn, meint die breite Masse zur neuen Allergen-Verordnung. Gastronomen werden gezwungen, alle Allergene, die in ihren verarbeiteten Speisen enthalten sein können, fein säuberlich aufzulisten und ihr Personal zu schulen, jederzeit erschöpfend Auskunft über die von ihnen servierten Gerichte zu geben.

Man muss sich das einmal sprichwörtlich auf der Zunge zergehen lassen. Da wird dem „normalen“  – also nicht allergiegeplagten – Gast unaufgefordert eine kryptische Zahlenkombination unter dem Wiener Schnitzel serviert, die er gefälligst erst mal zu entschlüsseln hat anhand eines weiteren Informationsblattes, das der Speisenkarte beizulegen ist.

„Wiener-Schnitzel02“ von Kobako – photo taken by Kobako. Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons –

Damit ist der Gast erst einmal ruhig gestellt und die Wartezeit, bis der Kellner kommt, wird hier sinnvoll überbrückt. Kommt dann die Servicekraft endlich an den Tisch und fragt, ob man sich schon entschieden hat, bekommt dieser die erste Retourkutsche in Form von peinlichen Fragen. Was bedeutet Gluten, Sulfine und Lupine? Ist man kein ausgewiesener Allergiker, der das alles wissen muss, um zu überleben, kann der allergiefreie Gast meist damit nichts anfangen. Und das weckt natürlich die Neugier. Ist das was Schlimmes? Kann man davon sterben? Ist das giftig? Hat das Risiken und Nebenwirkungen? Wohl besser, das Gericht nicht zu bestellen – könnte gefährlich sein. Da nehme ich doch lieber das deftige Tiroler Gröstl mit Speck, frischem Kren und dazu warmen Speckkrautsalat. Hat nur die Kennzeichnung Nummer 10. Was das ist? Ein Kontrollblick auf den Beipackzettel und man weiß: da ist nur Senf drin. Harmlos – oder? Wehe aber, der Koch hat den Speckkrautsalat mit Maggi abgeschmeckt und vergessen, dann die Nummer 1 (Gluten) hinzuzufügen.

Das kann den Wirt im Ernstfall bis zu 50.000 EUR Bußgeld kosten, wenn der Gluten-Allergiker dadurch frühzeitig aus dem Leben scheidet.

Und was ist eigentlich mit dem Salat vom Buffet und der Tagessuppe? Da steht auf dem Tagesmenü-Zettel für den berufstätigen Abo-Esser noch nicht mal angeschrieben, um was für eine Suppe es sich heute handelt. Von Allergen-Auflistung keine Spur. Die Bedienung ist sowieso schon längst überfordert und gereizt, weil jetzt längere Service-Zeiten entstanden sind. Dann bekommt man solche Antworten wie „Bin ich jetzt auch noch Arzt?“, „Muss ich jetzt auch noch unaufgefordert nach den Krankheiten meiner Gäste fragen, bevor ich denen ein Essen servieren darf?“

Wie mitstrafbar macht sich eigentlich das Personal, wenn es eine falsche Auskunft gibt und der Gast nach dem ersten Bissen keine Luft mehr bekommt und bereits über der Tagessuppe zusammenbricht?

Sicherlich ist es für den Allergiker immer eine besondere Herausforderung in einem Restaurant nach den Allergiestoffen zu fragen, die im Essen enthalten sind – oder anders herum, ihm zu sagen, ob ein bestimmtes Allergen enthalten ist, dass er nicht zu sich nehmen darf. Muss diese Liste denn wirklich so plakativ ausgehängt und in die „normale“ Speisenkarte eingearbeitet werden? Kann man da nicht einfach eine spezielle Allergiker-Karte erstellen, die auf Anforderung ausgehändigt wird?

Aus spiritueller Sicht ist diese Verordnung eine einzige Katastrophe. Da gibt es ein universelles Gesetz, was da lautet: „Energie folgt der Aufmerksamkeit“. Oder anders ausgedrückt: „Alles, was beachtet wird, verstärkt sich“.  Wenn nun jeder Nicht-Allergiker so massiv mit der Allergen-Verordnung nahezu zwangsweise konfrontiert wird, obwohl er einfach nur aus der Speisenkarte ein Gericht auswählen will, wird er nun  – ob er will oder nicht – darauf aufmerksam gemacht, dass da eine Menge allergieauslösender Substanzen drin sein könnten. Dem Gast wird möglicherweise damit gleich der Appetit verdorben. Lieber zu Hause essen, da weiß man, was man rein tut oder respektive: man will es gar nicht wissen, was man da verkocht.

Hier nun werden durch diese plakativen Warnhinweise den Menschen, die bisher nichts mit Allergien am Hut zu haben glaubten, mögliche negative Befindlichkeiten überhaupt erst bewusst gemacht. Und das macht ängstlich und letztlich krank und das Thema verselbständigt sich dann möglicherweise durch vorher nicht vorhandene Angstphobien, die durch diese Warnhinweise erst ausgelöst werden können, genau zu den Krankheiten, die einem ständig unter die Nase gehalten werden. Und plötzlich ist man auch Allergiker wider Willen geworden.

Gastwirte und Personal sind nun total verunsichert worden, Gäste bleiben aus, weil sie der Ziffernsalat in der Speisenkarte abschreckt und sie glauben, nun reines Gift zu sich zu nehmen.

Ich habe Gäste beobachtet, die ihr Smartphone aus der Tasche herausholten und die Allergenkarte abfotografierten, weil sie glaubten, dass hier etwas ganz Besonderes geboten wird.

Ist es nicht absolut hirnrissig und eigentlich schon zum Schreien komisch, dass bei einem freitäglichen „Fischgrillteller auf Zitronensauce mit Gemüsenudeln“ neben Gluten (1), Eier (3), Milch (7), Sellerie (9) und Senf (10) als allergieauslösende Substanzen auch – oh welch ein Wunder – Fisch (4) aufgeführt wird? Ja, gibt es denn sowas? Ein Fischteller mit dem Allergen „Fisch“ drin. Hurra, da wären wir wirklich nicht selbst drauf gekommen.

Ich spinne diesen Gedanken jetzt mal weiter. Wenn der oft ungelernte Koch in den Heurigen-Stuben überhaupt nicht weiß, was er da verarbeitet im  Schweizer Wurstsalat oder panierten Surschnitzel, dann kommt er möglicherweise auf den gar nicht so abwegigen Gedanken, einfach alle Allergene, die es gibt, zu nennen in der Hoffnung, dass dann zum einen nie irgendwas vergessen wurde und zum anderen, dass dann mögliche Allergiker einfach wegbleiben. Sind ja sowieso eigentlich viel zu lästig.

Wenn nun aber aus einer höheren spirituellen Sicht nun alle Fremdesser genug sensibilisiert worden sind, möglicherweise auch ein Allergiker zu sein, dann ist die Stunde der Pharma-Industrie und der Allergie-Ärzte geschlagen. Dann steht demnächst unter den Gerichten auf der Speisenkarte der Hinweis „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“. Denn diese haben ganz bestimmt bereits zu jedem Allergen entsprechende Anti-Allergie-Mittel zur Hand. So schafft man sich einen neuen, höchst lukrativen Markt.

Aber der Gastwirt kann zurückschlagen und verkauft nun Werbeplätze in seiner Speisenkarte an die Pharma-Industrie oder an die örtlichen Notfallärzte zu einem guten Anzeigenpreis und refinanziert sich so die zusätzlichen Ausgaben, die er in die Ausbildung seiner Servicekräfte zu Allergie-Experten investieren musste.

Freuen wir uns in Kenntnis dieser Hintergrundinformationen einfach auf unseren nächsten Gasthaus-Besuch – auf dass uns die Allergene im Halse stecken bleiben mögen.